Lokal angepasste Energieversorgerprofile für die Spree-Neiße-Bober-Region
Im Rahmen des Projekts „Green Energy - Spree-Neiße-Bober Region“ wurden lokal angepasste Energieversorgerprofile für die Spree-Neiße-Bober-Region entwickelt.
Die Erzeugung regenerativer Energie konzentriert sich in der Spree-Neiße-Bober-Region vor allem auf die beiden Energieträger Sonnen- und Windenergie. Sonstige Regenerative Energieträger wie Geothermie, Biogas und Wasserkraft machen weniger als 0,5 % der Erzeugung von regenerativer Energie aus und werden in der nachfolgenden Betrachtung nicht berücksichtigt. Um lokal angepasste Energieversorgerprofile zu entwickeln, ist es bezüglich der beiden Regenerativen Energieträger Sonnen- und Windenergie ausreichend einen aussagekräftigen Referenzstandort auszuwählen. Im Gegensatz zu den Energielastprofilen (Energieverbraucherprofilen) werden die Energieversorgerprofile nur von der Wetterphysik und deren Einflüssen bestimmt. Hierzu zählen die atmosphärischen Schichten (Troposphäre), Sonneneinstrahlung, Luftdruckunterschiede (Hoch/Tief), Temperatur und Feuchtigkeit. Als zentraler Referenzstandort für die Region SNB zur Bestimmung eines aussagekräftigen Energieversorgerprofils wurde der Standort Cottbus ausgewählt. Für den Standort Cottbus liegen die meisten Wetterangaben und viele sonstige Prognosen und Betriebs- und Erfahrungswerten zum Ausbau der Wind- und Sonnenenergie vor. In Cottbus gibt es im Unterschied zu anderen Standorten beiderseits der Grenze der SNB-Region eine Hauptstation des Deutschen Wetterdienstes.
